Schlagwort: Walther von der Vogelweide

Frau Welt ich hab von dir getrunken

„Frau Welt ich hab von dir getrunken

Frau Welt, als ich dir voll in die Augen schaute, da sahst du wahrhaft schön und lieblich aus. Doch als ich deinen Rücken erblickte, da sah ich so viel Schreckliches, dass ich deinen Namen stets mit Abscheu nenne.

Traurig enden die Lieder der Vögel und die zarte Süße der Linde. Weh´ dir Welt, wie ist dir dein Schmuck entglitten.

Ich bin ein Narr und hoffte auf die Welt, doch diese schwankende Hoffnung trügt und führt zum bitteren schlimmen Ende. Wäre ich klug, ich ließe sie fallen, so dass ich nicht die Feindin meiner Seele werde.

Mein armes Leben liegt in Angst und Sorge, zur Umkehr drängt die Zeit.

Wo Euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.“

Walther von der Vogelweide

Liebe Menschen da draußen in der Welt, der schwierigen und Unmengen von Nachrichten gibt es viele, zu viele und oft zu überwältigend.

Die Zeit fordert uns wunderbarerweise heraus uns zu besinnen, zu Sinnen zu kommen. Mit Verstand und Herz oder auch auf Herz und Nieren zu prüfen, was Stand hält den Erfordernissen der Zeit. Es wird mir ein Anliegen sein in dem Sinne mit meinem Erfahrungschatz da zu sein. Es ist auch die Zeit, dass wir die wesentlichen Dinge nicht mehr delegieren können und wir selber, mit unserer Selbst da, präsent sein müssen. Die wichtige Nachricht ist, wohl müssen wir, wie die kleinen Kinder es selber tun, um es mit mit dem ganzen Wesen zu erleben, zu erfassen und ersinnen, sind aber dabei nie und nicht allein.
Auch wenn unser Ego, das oft sinnvoll und nützlich ist, um in dieser Existenz bestehen zu können, so gerne ein einsamer, lonely Hero sein möchte …. ungebunden in den Sonnenuntergang reitend …. bist du mein liebes Ego, wie Alles, was uns Humans ausmacht, im Dienst und eingebunden in Größeres, wie immer wir das “Größere“ definieren.

in lak’ech, antigone-patrice