Autor: PATRIZIA della MARIA

Wedischer Weg

Thalus von Athos
WANDEL
29. Zweite Erde

ALF:
Es wird von dunkler Seite auf die Apokalypse hingearbeitet, jedoch wird sie nicht, wie fälschlicherweise prophezeit, kommen. Es wird viel mehr ein metaphysischer Kampf werden, worin die Menschen ihren physischen und spirituellen Kreuzwegkampf austragen werden.
….

Ulluer:
Es braut sich was zusammen, ja. Doch die allgemeine Tendenz schwingt gegen den allgemeinen Absturz der irdischen Menschheit. Jene, die ihn wollen, haben nicht mehr lange die Kraft, ihn durchzuziehen. Völker, die zum Krieg aufrufen, werden nach und nach verwehen. Doch das wird ein langer Prozess bis die Einsicht und Einigung der Menschheit kommt. Und viele werden sie tatsächlich nicht erleben, weil sie schwingungsmäßig die 2. Erde nicht erfassen können – sie sterben schlicht aus. Die 2. Erde ist zeit – und schwingungsmäßig verschoben, autark und von solchen Geschehnissen nicht mehr zu beeinträchtigen.

ALF:
Im Grunde können wir uns zurücklehnen und abwarten.

MARA:
Viele Wissende tun das bereits und immer mehr vom Wedischen Ergriffene tendieren bereits dazu. Sie arbeiten an sich und ihrem Umfeld und wissen, der Rest kommt fast wie von selbst.

Thalus von Athos
Befreiung
40. Kryonik – Kryon?

Wie ich sehe, sind sie und ihre Freunde – sie sagen Clan dazu – auf dem besten Weg sich von spirituellen Meistern und Vorgaben zu befreien. Das ist die Voraussetzung, die irdische Realität wieder an die wedische zu knüpfen. Für mich war früher ein Wede ein naiver Dummkopf. Allerdings kannte ich damals die Bezeichnung Wede noch nicht. Ich sie als naturverbundene, realitätsferne Spinner, die keine Ahnung von der Wirklichkeit haben. Ich sah sie als Träumer und gnostische Sektierer. Heute weiß ich, es ist im Wedischen das Urprinzip, als Individuum wieder die wahre Schöpfung zu begreifen und in ihr schöpferisch, dynamisch kraftvoll und energetisch das wahre Menschsein zur Erlösung von allen asurischen Einflüssen zu führen. Was nach einer wedischen Menschheit noch möglich erscheint weiß ich nicht. Doch ivh bin überzeugt, beamen ist eine Sache, die alltäglich sein wird.

Dr.Raus

Kategorie:pak

Denkt großzügig

Denkt großzügig – in großen weiten Zügen

Viele von uns MenschenMenschen hatten dieser Tage und Wochen die einzigartige Gelegenheit zu lernen, zu erfassen in welchem Ausmass die Weltenbühne wirklich nur eine Fiktion war und ist. Ruft Euch dieser Tage immer und immer wieder in Erinnerung, dass etwa 98% medial vermitteltem NACH-Gerichtetem Nach-Gerichtetes ist, kurzum Bullshit. Genauso, was da Experten, Gurus sonstige Verkäufer Euch andrehen wollen.

Der Bezugspunkt der Wirklichkeit, seid Ihr. Ihr solltet, falls noch nicht damit begonnen, anfangen Eurer Sinnenhaftigkeit, Eurem Herzen und Eurer Intuiton zu folgen und zu vertrauen.

Wir MenschenMenschen haben das Glück und das Geschenk über unsere Dreifaltigkeit Materie-Seele-Geist direkt mit dem WASIST verbunden zu sein.

Es sollte uns mit viel, sehr viel Aufwand vergessen gemacht werden, dass uns diese direkte UNMITTELBARE UND NUR ERFAHRBARE Verbindung zum Göttlichen eigen ist.

Erinnert Euch dieser Tage die da kommen daran.
Alles Gute & Gehabt Euch wohl meine Reisegefährtinnen in dieser Aufbruchszeit in eine neue Erdenwirklichkeit und denkt bäumisch, denkt in grosszügigen Zeiträumen, denn Geist IST, kennt weder Gezeiten noch sonstige Einschränkungen.
Antigone.

Kategorie:pak

LIEBE UND FREIHEIT

WIE LIEBE UND FREIHEIT ZUSAMMENHÄNGEN
von Jürg Reinhard wunderbar auf den Punkt gebracht:

Für die exakten Wissenschaften kommt das Gesetz von aussen.
In der Organik wirkt das Gesetz von innen.
Der Mensch macht sich die inneren Gesetze sogar selber.
Das ist die Philosophie der Freiheit, und die Freiheit ist die Voraussetzung für die Liebe.

Jürg Reinhard

Kategorie:pak

„Das ist der große Triumph des Teufels, wenn er uns die Fröhlichkeit des Geistes rauben kann.“

FREUDE

In den mittelalterlichen spirituellen Ratschlägen wurde immer wieder von einem nicht zu beschreibenden Zustand gewarnt für den es verschiedne Namen gab:
inertia (Trägheit), acedia (Unmut), nausea (Ekel), pigritas (Faulheit), tarditas (Stumpfheit).
Alle diese Wörter wiesen auf einen freudlosen, antimystischen Zustand hin: eine Untätigkeit, die mit Betrieb einhergehen kann, einem Lebensekel, der in der morbiden Kunst besteht, aus allem, was ist, nur den Verfall und die Zerstörung herauszulesen, eine Lebensfaulheit, in der wir zu träge sind, um den Glanz Gottes in der Schöpfung zu suchen oder ihn wieder herauszuputzen. Nicht schreien und nicht jubeln können, weder fluchen noch beten können wurde damals als Unglück und Verstörung angesehen, beide Äußerungen gehörten in vielen Kulturen, zum Beispiel auch der indianischen, zusammen.

In der postindustriellen Lebenswelt gibt es eine gegenstandslose Lebenstrauer, die an die im Mittelalter beklagte und bekämpfte Mattigkeit erinnert – nur dass die Stimmen der Selbstermunterung unter uns schwach sind. Jammern ist leichter als Loben; dazu gehört keine große Kunst. Man kann oft eine seufzende Genüsslichkeit feststellen und genüssliche Seufzer hören. So sicher es Lebenszeiten gibt, in denen wir so sehr geschlagen sind, dass keine Zunge mehr zum Loben da ist, so unerlässliche ist doch, dass wir zu allen anderen Zeiten für die Lebensfreude zuständig sind, und das bedeutet zugleich: für die Schönheit.

….
freude
Franz von Asissi (1181/2-1226) hat neben der Liebe vielleicht keinen anderen Seelenzustand so duchlebt und verkörpert wie die Freude. Seinen Brüdern erklärte er:

„Das ist der große Triumph des Teufels, wenn er uns die Fröhlichkeit des Geistes rauben kann.
Er führt einen feinen Staub mit sich, den streut er in kleine Dosen durch die Ritzen des Gewissens,
um die reine Gesinnung und den Glanz der Seele zu trüben.
Die Freude aber, die das Herz des geistlichen Menschen erfüllt, macht jenes todbringende Gift der Schlange zunichte. Ist einer aber traurig und meint er, verlassen zu sein in seinem Kummer, so reibt ihn entweder die Traurigkeit auf, oder er überlässt sich leeren Zerstreuungen.
Wenn sich die Traurigkeit festsetzt, wächst das Übel. Wenn es sich nicht in Tränen löst, bleibt ein dauernder Schaden.“

Die Abwehr der Melancholie gehört in die Mitte der franziskanischen Spiritualität. Damit ist nicht die tiefe, wirkliche Trauer gemeint; vor ihr fürchtet sich Franziskus nicht, aber er flieht diese vom Teufelsstaub bedeckte Freudlosigkeit und Lebensunfähigkeit, die Trägheit der Sinne, die uns nichts sehen, nichts schmecken und nichts hören lässt, jene sanfte, alles überziehende Trauer, die nicht weint und nicht betet, weil sie uns fühllos macht. Von Franz wird erzählt, dass er wenn er nur einen Hauch von ihr in seinem Herzen spürte, seine Zuflucht zum Gebet nahm. Beten, singen, loben, tanzen – das waren seine Gegenmittel gegen die Trauer. Wenn ihn eine Krankheit quälte, fing er an, ein Lied zu singen zum Lobe Gottes in den Geschöpfen. Vor der stumpfen Unerreichbarkeit, die die freudlose Leere mit sich bringt, ist Franziskus geflohen: ins Gebet und – geheimnisvoll immer wieder – in die Tränen.

Dorothee Sölle, Mystik und Widerstand, Kreuzverlag 2014. S. 254-256.

advise

Advice to My Anarchist Comrades

Dear Comrades,

It is our usual habit to exaggerate both our strengths and our weaknesses. During revolutionary periods, it seems that the least of our actions has incalculably great consequences. On the other hand, during times of stagnation, even though we have dedicated ourselves completely to the cause, our lives seem barren and useless. We may even feel swept away by the winds of reaction.

What then should we do to maintain our intellectual vigor, our moral energy, and our faith in the good fight?

You come to me hoping to draw on my long experiences of people and things. So as an old man I give you the following advice.

Do not quarrel or deal in personalities. Listen to opposing arguments after you have presented your own. Learn how to remain silent and reflect. Do not try to get the better in an argument at the expense of your own sincerity.

Study with discretion and perseverance. Great enthusiasm and dedication to the point of risking one’s life are not the only ways of serving a cause. It is easier to sacrifice one’s life than to make one’s whole life an education for others. The conscious revolutionary is not only a person of feeling, but also one of reason, for whom every effort to promote justice and solidarity rests on precise knowledge and on a comprehensive understanding of history, sociology, and biology. Such a person can incorporate his personal ideas into the larger context of the human sciences, and can brave the struggle, sustained by the immense power he gains through his broad knowledge.

Avoid specialization. Side neither with nations nor with parties. Be neither Russians, Poles nor Slavs. Rather, be men who hunger for truth, free from any thoughts of particular interests, and from speculative ideas concerning the Chinese, Africans or Europeans. The patriot always ends up hating the foreigner, and loses the sense of justice that once kindled his enthusiasm.

Away with all bosses, leaders, and those apostles of language who turn words into Sacred Scripture. Avoid idolatry and value the words even of your closest friend or the wisest professor only for the truth that you find in them. If, having listened, you have some doubts, turn inward toward your own mind and re-examine the matter before making a final judgement.

So you should reject every authority, but also commit yourself to a deep respect for all sincere convictions. Live your own life, but also allow others the complete freedom to live theirs.

If you throw yourself into the fray to sacrifice yourself defending the humiliated and downtrodden, that is a very good thing, my companions. Face death nobly. If you prefer to take on slow and patient work on behalf of a better future, that is an even better thing. Make it the goal of every instant of a generous life. But if you choose to remain poor among the poor, in complete solidarity with those who suffer, may your life shine forth as a beneficent light, a perfect example, a fruitful lesson for all!

Greetings, comrades.

Elisée Reclus.

Advice to My Anarchist Comrades Elisée Reclus

Kategorie:pak

bon usage des arbres

Francis Hallé Du bon usage des arbres

Respect :
les arbres sont des êtres vivants, aussi vivants que vous ou moi.

Mieux :
ils sont nos protecteurs. Accordez-leur le respect auquel ils ont droit en tant qu’êtres vivants et ne les traitez jamais par le mépris, comme s’ils n’étaient que du mobilier urbain.

Anticipation :
avant de planifier un édifice ou un quartier neuf, faites appel à un urbaniste qui saura placer d’abord les espaces verts et les lignes d’arbres : le bâti viendra seulement par la suite.

Compétence :
sachez vous entourer des meilleures compétences pour le choix des essences, la plantation, les tailles de formation, l’élagage du bois mort et les diagnostics de sécurité.

Prévoyance :
prévoyez, pour chaque arbre planté, un volume suffisant pour sa couronne et ses racines lorsqu’il sera devenu adulte : cela rend les tailles inutiles. N’oubliez jamais qu’un arbre non taillé n’est pas dangereux.

Modestie :
ne plantez jamais de „gros sujets“ destinés à faire impression : c’est à la fois une perte de temps et un gaspillage financier. La „frime“ et les arbres ne vont pas ensemble.

Honnêteté :
ne croyez pas – et ne tentez pas de faire croire – que dix jeunes arbres vont remplacer un grand et vieil arbre abattu : c’est une contrevérité sociale, écologique et financière.

Non-violence :
ne taillez ni les branches ni les racines d’un arbre, sauf obligation absolue. Ce n’est pas esthétique et cela rend l’arbre dangereux.

Civisme :
soyez intraitables avec les comportements laxistes et inciviques vis-à-vis des arbres en ville : chocs, mutilations, etc. Ils supportent très mal toute forme d’agression.

Protection :
n’oubliez jamais qu’abattre les arbres le long des axes routiers n’est en aucun cas une réponse adaptée aux problèmes de la sécurité routière.

Gratitude :
aimer les arbres, c’est une autre façon d’aimer l’homme. Aimez vos arbres et vous aurez la satisfaction de constater que vos concitoyens vous en témoigneront de la gratitude.

Francis Hallé

#baumzeit